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ZUSAMMENFASSENDE STROMRECHNUNG-Daten zur Ablesung und Stromverbrauch

Blindenergie

Die Blindenergie (gemessen in kVARh) ist eine elektrische Komponente, die keine nützliche Arbeit verrichtet, aber für einige Geräte notwendig ist. Wenn sie bestimmte Schwellen überschreitet, wird sie in der Rechnung belastet.

Offizielle ARERA-Definition

Dabei handelt es sich um eine Hilfsenergie für den Betrieb von Elektrogeräten, die keine nützliche Wirkung erzeugt und die Netzverluste erhöht. Sie wird in der Rechnung separat ausgewiesen, wenn sie einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, da sie durch besondere anlagentechnische Maßnahmen (Leistungsfaktorkompensatoren) lokal reduziert oder eliminiert werden kann. Die Blindenergie wird in kVARh gemessen.

Was bedeutet das in der Praxis?

Die Blindenergie ist eine Komponente, die nicht wärmt, nicht beleuchtet, keine Motoren antreibt, aber trotzdem in den Schaltkreisen zirkuliert und Verluste im Netz verursacht. Sie wird in kVARh gemessen und betrifft vor allem Anlagen mit induktiven Lasten: Motoren, Kompressoren, industrielle Klimaanlagen. Für normale Wohnungen ist sie selten ein Problem: Moderne Haushaltsgeräte haben akzeptable Leistungsfaktoren. Das Thema betrifft Niederspannungsanlagen über 15 kW und Kleinbetriebe. ARERA setzt eine Schwelle: Sinkt der Cosinus phi unter 0,9, wendet der Netzbetreiber eine Strafe auf den überschüssigen Anteil an. Sie erscheint als separate Position in der Rechnung, oft wenig klar. Die technische Lösung ist der Kompensator, ein Gerät, das die Blindenergie vor Ort kompensiert und den ins Netz geschickten Anteil reduziert. Die Kosten amortisieren sich in wenigen Jahren durch die ersparten Strafen. Wenn du diese Position in der Rechnung findest und nicht verstehst, woher sie kommt, bitte einen Elektriker um eine Anlagenüberprüfung. Es ist kein Fehler des Anbieters: es ist ein Merkmal deiner Anlage, das sich beheben lässt.