ZUSAMMENFASSENDE STROMRECHNUNG-Daten zur Ablesung und Stromverbrauch
Selbstablesung
Die Selbstablesung ist der vom Kunden selbst abgelesene und an den Anbieter übermittelte Zählerstand. So bekommst du Rechnungen, die auf realen statt geschätzten Verbräuchen basieren.
Offizielle ARERA-Definition
Bei der Selbstablesung handelt es sich um den auf der Anzeigetafel des Zählers zu einem bestimmten Datum angezeigten Wert, der direkt vom Endkunden abgelesen wird und dem Verkäufer mitgeteilt wird, sofern dieser diese Möglichkeit vorsieht.
Was bedeutet das in der Praxis?
Die Selbstablesung ist der Zählerwert, den du selbst an den Anbieter meldest. Sie braucht es dort, wo der Netzbetreiber nicht aus der Ferne ablesen kann: alte Zähler, Verbindungsprobleme, Zonen ohne Fernabdeckung.
Sie wird übers Portal oder die App geschickt: Du blätterst durch das Display des Zählers, kopierst die Ziffer, gibst sie ein. Sie ersetzt nicht die offizielle Ablesung, wird aber in Zeiträumen, in denen diese fehlt, als Grundlage verwendet.
Der typische Fehler ist falsches Ablesen: Das Display zeigt mehrere Werte (Wirkenergie, Blindenergie, Zeitzonen) und man verwechselt sie. Der richtige Wert ist der mit "Entnommene Wirkenergie" oder "EA" markierte.
Eine Selbstablesung zu schicken blockiert die geschätzte Verrechnung, die aufgeblasene oder zu kleine Rechnungen und unangenehme Nachzahlungen nach Monaten produziert. Im Limeon-Kundenportal geht das in wenigen Sekunden.